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STARS VON MORGEN

Der klangzaubernde Pianist TOMMASO BOGGIAN

Datum: 16.12.2022
Beginn: 19:00
Ort: Roter Salon der OESTIG LSG

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Für zwei der Werke, die er an diesem Abend der 29. Folge aus der Serie Stars-von Morgen-im-ersten-Bezirk spielt, hat TOMMASO BOGGIAN bei einem renommierten Klavierwettbewerb den 1. Preis geholt: für MOZARTs Sonate Nr. 3 in B-Dur KV 281 (189f) sowie für CHOPINs regelbrechend-freiheitsfordernde Fantasie in f-Moll, Op. 49 (UA 1841). Nun haben wir von der mdw-Klasse LILYA ZILBERSTEIN schon viele geniale Musiker erster Güte erlebt, gerade zuletzt auch bei der romantischen CHOPIN-Interpretation, aber kaum einer hatte MOZART so gespielt, wie man es sich von „unserem“ Komponisten erhofft hätte. Der 24-jährige TOMMASO BOGGIAN könnte das – inklusive CHOPIN – nun schaffen. Mag sein, dass er dabei dem Klischee eines Italieners mit entsprechendem Kulturhintergrund gerecht wird. Jedenfalls kann man sich auf dieses Klangerlebnis, das uns sprichwörtlich in unentdeckte Dimensionen des Hörbewusstseins führt, nur freuen! MOZART hat diese dritte, äußerst virtuose, dreisätzige Sonate eines Zyklus von sechs Sonaten 1774 mit 18 Jahren auf Reisen komponiert.

Die anderen beiden Werke stammen von typischen Komponisten, die ZILBERSTEIN präferiert: Von BEETHOVEN wird BOGGIAN die Klaviersonate Nr. 28 A-Dur op. 101   aus dem Jahr 1817 meistern, die sich den für diese Gattung üblichen formalen Konventionen widersetzt, indem deutsche Vortragsbezeichnungen durch italienische ersetzt werden.

Eines der Schlüsselwerke im Schaffen von SERGEJ RACHMANINOFF ist dessen Klaviersonate Nr. 2, b-moll, Op. 36, die der Meister 1913 erstveröffentlicht und dann aber 1931 von 25 Minuten auf 19 Minuten gekürzt hat, weil sie ihm zu überladen vorgekommen war. Meist wird heute die Urfassung gespielt. BOGGIANs Kommilitone JURE GORUČAN hat gerade erst kürzlich dieses Werk aufgeführt. – Mit dem direkten Vergleich wird wieder einmal klar, wie unterschiedlich ein Werk durch den jeweiligen Interpreten klingen und wirken kann. – Das macht diese Serie – und letztlich das Pianisten-Geschäft an sich – anhaltend spannend.


TOMMASO BOGGIAN, 1998 in Italien geboren. Vom Vater erster Klavierunterricht, mit 17 Abschluss mit Auszeichnung das „F. Venezze“ (Rovigo) Konservatorium. 2022 ebenfalls mit Auszeichnung den Postgraduiertenkurs am Konservatorium „B. Marcello“ (Venedig). Derzeit letzter Schliff bei Prof. Lilya Zilberstein an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien und mit Alessandro
Taverna an der International Music Academy of Imola.
Debut 2019 mit dem Real Orquesta Sinfonica de Sevilla am Teatro de La Maestranza in Sevilla. 2021 Stipendiat der „Matilde Neri Sclavo“ an der Chigiana Academy in Siena. Meisterkurse mehrerer Meister wie Pietro De Maria, Roberto Prosseda, Benedetto Lupo, Boris Petrushansky oder Leonid Margarius.
Laureat mehrerer internationaler Klavierwettbewerbe, darunter „Premio Venezia“, „Città di Albenga“, „Bèla Bartòk – Wien“, „Città di Cantù“.  2022 Erster Preis beim Radovljica Piano Competition.
Intensives Konzertleben: Neben Soloauftritten Duo mit dem Cellisten Pietro Silvestri in "Duo del Giglio". BOGGIAN unterrichtet selbst am Konservatorium „C. Pollini“ von Padua.
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Programm:


STARS VON MORGEN – Pianist TOMMASO BOGGIAN

MOZART                                          Sonate Nr. 3 in B-Dur KV 281 (189f)

BEETHOVEN                                   Klaviersonate Nr. 28 A-Dur op. 101                   

CHOPIN                                          Die Fantasie in f-Moll, Op. 49

RACHMANINOFF                           Klaviersonate Nr. 2, Op. 36

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STARS VON MORGEN

Klavier: TOMMASO BOGGIAN
Moderation: MAXIM SELOUJANOV

Fr 16.12.2022, 19h

Roter Salon der Oesterreichischen Interpretengesellschaft (OESTIG LSG), Wipplingerstraße 20 EG, 1010 Wien

Freie Spende

Reservierungen online oder unter: rotersalon(at)oestig.at

 
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