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Roter Salon > Aktuelles & Veranstaltungen > WIENER ZENTRUM FÜR GESANG

WIENER ZENTRUM FÜR GESANG

Facettenreiche SOLISTEN 6: Oper, Operette, Lieder

Datum: 21.03.2026
Beginn: 19:00
Ort: Roter Salon der OESTIG LSG

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Diese Folge wird ein „Heimspiel“ innerhalb der Serie des von Prof. MARIO STELLER geleiteten WIENER ZENTRUMs FÜR GESANG: für Oper sehr gut ausgebildete Sopranistinnen, Mezzosopranistinnen und ein Tenor singen Oper, Operette und Lieder. Denn man kann sich ja nicht nur in Neuem – wie zuletzt in Pop und Musical – profilieren, sondern auch in Bestehendem. Und tatsächlich ist ja mit jeder Aufführung noch einmal eine Steigerung im Können dieser Gesangskünstler zu erleben, was für den treuen Zuschauer ungemein spannend ist. Für drei von vier Sängerinnen ist das nun mit bekannten Arien der „Anfang“ dieses Prozesses, zumindest im Roten Salon der OESTIG LSG:

Österreicherin SARA MUMINOVIC stellt sich
- als Gretel mit Wo bin ich? Wach ich aus Hänsel und Gretel von ENGELBERT HUMPERDINCK vor, wo Gretel im Wald aufwacht, oft nachdem sie und Hänsel vom Sandmännchen in den Schlaf gewiegt wurden, und sie sich neu orientiert.
- als Zofe Adele mit Spiel ich die Unschuld aus Die Fledermaus von JOHANN STRAUSS, die versucht, sich vor Frank als Künstlerin und unschuldiges Landmädchen auszugeben,
- als kokette Musetta mit dem Walzer Quando m´en vo aus La Boheme von GIACOMO PUCCINI, die im Café Momus ihre Schönheit zelebriert, um die Aufmerksamkeit ihres Ex-Freundes Marcello zurückzugewinnen, sowie
- als Ännchen mit der heiteren Arie Einst träumte meiner sel´gen Base aus Der Freischütz von CARL MARIA VON WEBER, die dazu dient, ihre junge Herrin Agathe vor ihrer Hochzeit aufzuheitern.

Russin MARIA CHERKAVSKAYA , die in ihrer Ausstrahlung und ihrem Können schon mehrfach überzeugen konnte, zeigt sich
-  als andalusisches Mädchen (von mehreren) im Bolero-Lied mit Les filles de Cadix (Die Mädchen von Cádiz) von LÉO DELIBES, das nach einem Stierkampf stolz seinen Bolero tanzt und einen reichen Hidalgo (spanischer Edelmann) abweist.
- mit dem „Kusswalzer“ Il Bacio (Der Kuss) von LUIGI ADITI.
- als Clivia mit dem Tango Ich bin verliebt aus der Operette Clivia von NICO DOSTAL.

Französin CARLA CHEVILLARD schlüpft
- mit der humorvollen Arie Ah! que les hommes sont bêtes (Ach, wie sind die Männer dumm) in die Rolle der Straßensängerin La Périchole aus der gleichnamigen Operette von JACQUES OFFENBACH, die ihre emotionale Zerrissenheit und ihre Sicht auf die männliche Einfalt darlegt, nachdem sie vom Vizekönig von Peru angeworben wurde und nun zwischen ihrer Liebe zu Piquillo und ihrem neuen Leben schwankt.
- mit der „Tränenarie“ Va! laisse couler mes larmes (Geh! Lass meine Tränen fließen) in die Rolle der Charlotte aus Werther von JULES MASSENET, die ihre Tränen nicht verbergen kann, da sie den Schmerz der unmöglichen Liebe zu Werther spürt, während sie ihre Pflicht gegenüber ihrem Ehemann Albert erfüllen muss.
- mit der Lamento-Arie Disprezzata Regina (Verachtete Königin) in die Rolle der Kaiserin Octavia aus L'Incoronazione di Poppea (Die Krönung der Poppea) von CLAUDIO MONTEVERDI, die über ihre Verstoßung durch Nero klagt und um Rache und Gerechtigkeit fleht.

Ukrainerin KATERYNA CHEKHOVA verkörpert
- mit Sein wir wieder gut den „Komponisten“ aus dem Vorspiel der Oper Ariadne auf Naxos von RICHARD STRAUSS, der die Musik als „heilige Kunst“ erkennt und sich trotz des Chaos der Theaterleute mit der Kunstform versöhnt – ein emotionaler Höhepunkt für Mezzosopran.
- mit Seguidilla (Près des remparts de Séville) Carmen aus der gleichnamigen Oper von GEORGES BIZET, worin jene den Soldaten Don José verführt, sowie
- mit Ah Tanya, Tanya... / Ja nye sposobna k grusti tomnoy (Ah, Tanya, Tanya... / Ich bin nicht fähig zu schwermütiger Trauer)  Olga Larina aus Eugen Onegin von PJOTR ILJITSCH TSCHAIKOWSKI, in einem musikalischen Selbstporträt, das ihre fröhliche, oberflächliche und lebhafte Natur betont. Sie drückt aus, dass sie – im Gegensatz zu ihrer schwermütigen Schwester Tatjana – nicht für tiefgründige Melancholie oder romantisches Träumen geschaffen ist;
- Dorabella mit der dramatisch-parodistischen Arie Smanie implacabili aus Così fan tutte von WOLFGANG AMADEUS MOZART, die übertriebenen Liebeskummer und Verzweiflung über den Abschied ihres Verlobten ausdrückt.

Ein Gustostückerl wird die Darbietung vom Wienerlied Die Reblaus von KARL FÖDERL des Wiener Volksopernstars WOLFGANG GRATSCHMAIER werden, der darüber hinaus mit Projektleiter Prof. MARIO STELLER die Aufführung so moderiert, dass es informativ und lustig wird.
Einstudierende ist die anerkannte Pianistin, Korrepetitorin der Wiener Staatsoper und künstlerische Assistentin des Wiener Zentrums für Gesang SEUL RUGIADA LEE

Das Wiener Zentrum für Gesang unter der künstlerischen Leitung von Prof. MARIO STELLER:
besonderer Ratgeber, Entwickler und Karrierebeschleuniger für Sänger in einer außergewöhnlichen Zusammenarbeit einzigartigen Umfangs. Vorhandene Defizite werden zugunsten der höchsten Leistung minimiert, und zwar in Intensiv-Phasen der Zusammenarbeit, bis die neu erworbene, maximale Fähigkeit verinnerlicht ist. Konzerte wie dieses sind neben Agenturvorsingen, Wettbewerbsbeteiligungen, uvm., Mittel dazu. Ziel ist die Ausrichtung Oper-SOLO – Oper-CHOR (im Sinne des internationalen Spitzenchors), sowie allgemein in der Praxis Fuß zu fassen.

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Programm: 

MARIA CHERKAVSKAYA Lied: Les filles de Cadix von LEO DELIBES

SARA MUMINOVIC  Gretel: Wo bin ich? Wach ich aus Hänsel und Gretel von ENGELBERT HUMPERDINCK

KATERYNA CHEKHOVA Komponist: Sein wir wieder gut aus Ariadne auf Naxos von RICHARD STRAUSS

CARLA CHEVILLARD Charlotte: Va! Laisse couler mes larmes (Geh! Lass meine Tränen fließen) aus Werther von JULES MASSENET

KATERYNA CHEKHOVA Dorabella: Ah, scostati! … / Smanie implacabili aus Così fan tutte von WOLFGANG AMADEUS MOZART

SARA MUMINOVIC Ännchen: Einst träumte meiner sel´gen Base aus Der Freischütz von CARL MARIA VON WEBER

CARLA CHEVILLARD Octavia: Disprezzata Regina (Verachtete Königin) aus L'Incoronazione di Poppea (Die Krönung der Poppea) von CLAUDIO MONTEVERDI

KATERYNA CHEKHOVA Olga: Ah Tanya, Tanya... / Ja nye sposobna k grusti tomnoy (Ah, Tanya, Tanya... / Ich bin nicht fähig zu schwermütiger Trauer) aus Eugen Onegin von PJOTR ILJITSCH TSCHAIKOWSKI

SARA MUMINOVIC Musetta: Quando m´en vo aus La Boheme von GIACOMO PUCCINI

MARIA CHERKAVSKAYA Lied: Il Bacio von LUIGI ARDITI

CARLA CHEVILLARD La Périchole: Ah! que les hommes sont bêtes (Ach, wie sind die Männer dumm) aus La Périchole von JACQUES OFFENBACH

KATERYNA CHEKHOVA Carmen: Seguidilla (Près des remparts de Séville) aus Carmen von GEORGES BIZET

MARIA CHERKAVSKAYA Clivia: Ich bin verliebt aus Clivia von NICO DOSTAL.

WOLFGANG GRATSCHMAIER Wienerlied Die Reblaus von KARL FÖDERL

SARA MUMINOVIC Zofe Adele: Spiel ich die Unschuld aus Die Fledermaus von JOHANN STRAUSS

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ZU DEN SOLISTEN:


SARA MUMINOVIC, Sopran aus Österreich, Gesang-Studienbeginn mit 15 Jahren ab 2019 u.a. bei Ulrike Steinsky, seit 2024 Joseph Haydn Privathochschule; Mitglied im Superar Jugendchor Wien (Chorleiter Andy Icochea) mit Konzerten im In- und Ausland; 2021-22 Wiener Singakademie mit Opernproduktionen Richard Wagner; Violoncello-Studium bei Konstantin Zelenin; 2022: Escuela Superior des Musica Reina Sofia Madrid-Austauschprogramm mir Konzert; Meisterklassen mit Julia Bauer-Huppmann, Grace Bumbry; 2023: Wiener Staatsoper Solistenrolle Mutter Friedemann/Oper Tschick; 2024 bis heute: Wien-Landessiegerin Prima La Musica, Gesangseinlage für Umwelt-Kunstprojekt in Zürich „Ein gestrandeter Pottwal“; Rolle Gretel (Hänsel und Gretel) in Eisenstadt und Pöttsching; Wiener Volksoper Zusatz-Chor

MARIA CHERKAVSKAYA, Sopran aus Russland, 2008 Kunstgeschichte-Studium und 2018 Abschluss Gesangsstudium in Russland, 2020-2022 Galina Vishnevskaya Opera Centre. Bühnenrollen: Donizetti, Bizet, Rimsky-Korsakov, Gounod, Leoncavallo, Tchaikovky, Rachmaninoff; Einstudiert: Verdi, Donizetti, Puccini, Mozart, Glinka, Bach

CARLA CHEVILLARD, Mezzosopran aus Frankreich, Höhere Schule mit Abschluss in Musik und Kino 2019, 2019-22 CPES im Maîtrise of the Centre de Musique Baroque de Versailles, DEM Lyrischer Gesang mit gutem Erfolg, Laureat der Royaumont Fondation, Studium an der MUK seit 2022; Ausbildung zur Solistin und Chorsängerin von Barockopern, Romantischen Oper, Deutschem Lied und Französischen Melodien, Bach; Bühnenerfahrung zuletzt: Projekt Ganymed, Mezzo and Elf (Ein Sommernachtstraum), Mezzo-Solo  (La Fabbrica Illuminata von Luigi Nono), Französische Barockmusik im Ensemble Le bruit formidable, Finalistin im internationalen Wettbewerb Renata Tebaldi, und weitere Solo- und Chor-Engagements in Frankreich gemäß ihrer Studienfächer.

KATERYNA CHEKHOVA, Mezzosopran aus der Ukraine, Chorleitungsstudium von 2012-16 in der Ukraine, 2017-20 Bachelor-Gesangsstudium bei Enrico Facini, seit 2023-25 Bachelor-Studium an der MUK bei Alexandra Reinprecht; Bühnenerfahrung: Erste Klatschbase (Angelique von Jacques Ibert) in Berlin, Jupiter (Pluto von M.J. Polo) beim Wiener Sommer-Musikfestival; zuletzt: Mozart-Arien mit dem Wiener Kaiserorchester, Gewinnerin des 32. Internationalen Gesangswettbewerbs 2023, Ganymed (Die schöne Galathee von F.v. Suppe)

WOLFGANG GRATSCHMAIER, Tenor und Regisseur aus Graz, geb. 1960; seit 2003 Ensemblemitglied der Wiener Volksoper, zuvor Gesangstudien bei Prof. Gerhard Kahry und KS Elisabeth Schwarzkopf, Schauspielausbildung bei George Tabori im „Kreis“ beim Schauspielhaus Wien. Engagements im Stadttheater St. Pölten, Opernhaus Graz und Theater St. Gallen. Regisseur (der immer mit einer gleichberechtigten Co-Regisseurin arbeitet) von Opern, Operetten und Begründer des Theatergartens. Mitbegründer der freien Opernszene in Wien, sowie in leitender Position von neueoper.at. Seit 2015 Dozent am MUK Wien. Weltweite Gastspiele als Sänger und Regisseur. Engagiert sich derzeit im Wiener Zentrum für Gesang, bei der Wiener Solisten Vereinigung und Neue Oper Austria.

SEUL RUGIADA LEE, geboren in Montebelluna/Italien und studiert in Rom, Südkorea (Seoul) und Wien. Sie ist Konzertpianistin, Korrepetitorin und Pädagogin (Dozentin an der Uni/Ecuador). Zahlreiche Bühnenauftritte in Europa, Asien und Südamerika.

Prof. MARIO STELLER, geboren in der DDR, Karriere als Gesangssolist in verschiedenen Theatern in Deutschland und Österreich. Danach Chorsänger an der Wiener Staatsoper und Sänger an der Wiener Hofmusikkapelle. War Gesangspädagoge in Dresden und an der MUK, CEO von StellerMusic: Musikproduktionsfirma, Plattenlabel, Künstleragentur. Daneben Zentralbetriebsvorsitzenden-Stellvertreter der Bundestheater-Holding, Betriebsratsvorsitzender des darstellenden Personals der Wiener Staatsoper und Leiter der Fachgruppe Bühne bei der Künstlergewerkschaft YOUNION. Jurymitglied des Österreichischen Musikfonds, etc. Juror bei diversen internationalen Gesangswettbewerben. 2024 Leiter der Chorakademie der Wiener Staatsoper, 2025 Leiter des Wiener Zentrums für Gesang.       


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WIENER ZENTRUM FÜR GESANG – Facettenreiche SOLISTEN 6: Oper, Operette, Lieder

Sopran: SARA MUMINOVIC, MARIA CHERKAVSKAYA
Mezzosopran: CARLA CHEVILLARD, KATERYNA CHEKHOVA
Tenor, Moderation: WOLFGANG GRATSCHMAIER
Klavier: SEUL RUGIADA LEE
Leitung, Moderation: Prof. MARIO STELLER

Sa, 21.3.2026, 19h

Roter Salon der Oesterreichischen Interpretengesellschaft (OESTIG LSG), Wipplingerstraße 20 EG, 1010 Wien

Freie Spende

Reservierungen online oder unter: rotersalon(at)oestig.at

 
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