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STARS VON MORGEN

Die vielsagende Pianistin ANGELA TODOROVA

Datum: 05.05.2022
Beginn: 19:30
Ort: Roter Salon der OESTIG LSG

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Man sollte meinen, die größten Talente inzwischen gehört und gesehen zu haben, aber Prof. LILYA ZILBERSTEIN hat immer noch ein Ass im Ärmel: erstmals präsentiert sie die 23-jährige Bulgarin ANGELA TODOROVA, die seit März 2021 in ihrer mdw-Klasse studiert und deren öffentliche, erstaunlichen Auftritte (auf youtube) bis zu ihrem Alter von 11 Jahren zurückzuverfolgen sind.

In der Reihe im Roten Salon der OESTIG LSG von MAXIM SELOUJANOV,  Stars von Morgen im ersten Bezirk, wird sie sich dreier interessanter Stück-Korrespondenzen annehmen: Zunächst spielt sie JOHANN SEBASTIAN BACHs Partita I, B-Dur, BWV 825 aus dem Jahr 1731 – bestehend aus Präludium, Allemande, Corrente, Sarabande, Menuett und Gigue –, sowie BACHs Präludium und Fuge in D-Dur, BWV 850 und in d-moll, BWV 851 – Werkpaare im Wohltemperierten Klavier. Das sind „Übungen“ auf höchstem Niveau, das er den professionellen Cembalisten und Clavier-Spielern der damaligen Zeit abverlangte.
Darauf werden später Präludium und Fuge op.87, Nr. 2 a-moll und Nr.5 D-Dur folgen, Teile aus insgesamt 24 Präludium-Fuge-Paar-Stücken, die Russe DMITRI SCHOSTAKOWITSCH 1952 anlässlich der 200. Todesjahr-Feier von Bach in Leipzig komponierte, wobei er den deutschen Komponisten selbst so sehr verehrte, dass er ihn jeden Morgen auf seinem Klavier spielte. Insofern lässt sich das stetige, Bach-typische Fließen von Musik und Noten auch bei Schostakowitsch wiedererkennen.

Dazwischen wird die Sonate Nr. 31 in As-Dur, op. 110 von LUDWIG VAN BEETHOVEN aus dem Jahr 1822 für Abwechslung sorgen. Der Schwerpunkt liegt – wie in all seinen späten Klaviersonaten – im letzten Satz, der länger ist als die beiden Vorausgegangenen zusammen. Sie ist gebaut von einem unschuldigen Anfang über Zwist und Streit, Klage, Leid und Verzagen zu mutigem Aufschwung durch den Triumph des Geistes: mit erschütternder, erhebender Wirkung.

Ein Kontrastprogramm stellt der Schlagzeug erlernte, in Wien Komposition studierte, gerne Sample-Kollektionen der Vienna Symphonic Library nutzende Zeitgenosse aus Salzburg, ANDREAS OLSZEWSKI, mit „Morsecode“ dar. Hier wird formal und rhythmisch hinsichtlich der Modulation für die Pianistin herausfordernd der Name des Komponisten in musikalische Morsezeichen übersetzt.



ANGELA LACHEZAR TODOROVA, geb. 1999 in Sofia, Bulgarien. Erster Klavierunterricht ab 5, Studium an der NBU bei Prof. Milena Mollova, seit 2021 an der mdw bei Prof. Lilya Zilberstein. Sie gewann mehr als 20 Preise bei Klavier- und Kammermusikwettbewerben in Bulgarien, Serbien, Mazedonien, Rumänien, Tschechei. Erster Preis bei "Bach and his Contemporary" in Plovdiv 2015, zuletzt Erster Preis bei Perusia Harmonica in Italien 2020. Solistin der Internationalen Sommerakademie Orpheus in Wien, bei Ausstellungen zeitgenössischer bulgarischer Künstler und Autoren, usw. Konzerte in Serbien, Mazedonien, Tschechischen Republik, Polen.


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Programm:


STARS VON MORGEN – Pianistin ANGELA TODOROVA

Bach                             Partita I B-Dur, BWV 825
Bach                             Präludium und Fuge in D-Dur, BWV 850
Bach                             Präludium und Fuge in d-moll, BWV 851
Beethoven                  Sonate Nr. 31 in As-Dur, op. 110
Schostakowitsch       Präludium und Fuge op. 87, D-dur
Schostakowitsch       Präludium und Fuge op. 87, a-moll
Andreas Olszewski  “Morsecode”

 

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STARS VON MORGEN

Klavier: ANGELA TODOROVA
Moderation: MAXIM SELOUJANOV

Do, 5.5.2022, 19h30

Roter  Salon der Oesterreichischen Interpretengesellschaft (OESTIG LSG), Wipplingerstraße 20 EG, 1010 Wien

Freie Spende

Reservierungen online oder unter: rotersalon(at)oestig.at

 
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