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WIENER ZENTRUM FÜR GESANG

Facettenreiche SOLISTEN 7: Oper & Lieder

Datum: 05.06.2026
Beginn: 19:00
Ort: Roter Salon der OESTIG LSG



Einmal mehr profilieren sich die für Oper sehr gut ausgebildeten Sangeskünstler des von Prof.
MARIO STELLER geleiteten WIENER ZENTRUMs FÜR GESANG in den Genres Arie und Lied. In der Frage der Perfektionierung geht es hier im Coaching meist nur noch um Details wie das optimale Senden und Verinnerlichen, so dass die Interpreten authentisch und sprühend in der Rolle erscheinen. Ihr Gesang für sich allein ist in der Regel von höchstem Niveau und deshalb jedem Opern- und Kammermusikliebhaber zu empfehlen!

Der erste Auftritt ist es für die wettbewerbsstarke, japanische
Koloratursopranistin RINTA OIKAWA. Sie verkörpert
- Lakmé in
Lakmé von LEO DELIBES, Tochter eines hinduistischen Priesters während der Kolonialzeit, die sich verbotenerweise in einen britischen Offizier verliebt. In der „Glöckchen-Arie“ Où va la jeune Hindoue erzählt sie von einer jungen Inderin, die einen verlorenen Reisenden vor wilden Tieren rettet, um den Offizier aus der Reserve zu locken.
- die Königin der Nacht mit Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen
aus Die Zauberflöte von WOLFGANG AMADEUS MOZART, die ihre Tochter Pamina in Rachsucht, Wut und Verzweiflung auffordert, ihren Widersacher Sarastro mit einem Dolch zu töten.

- Linda mit O luce di quest'anima
(dt: Oh Licht meiner Seele) aus Linda di Chamounix von GAETANO DONIZETTI, die sich voller Hoffnung über die Blumen von ihrem heimlichen Geliebten Carlo freut, als sie jene entdeckt.

Mit jedem Auftritt sicherer und extrovertierter wird die anmutige Russin mit
Sopranstimme MARIA CHERKAVSKAYA. Sie interpretiert diesmal
- die zarte, tuberkulosekranke, sich aufopfernde Frau Mimi aus der Künstler-Milieu-Oper
La Bohème von GIACOMO PUCCINI, die den armen Dichter Rodolfo liebt.
-
4 Lieder bzw. Romanzen von SERGEI RACHMANINOFF, die er in Russland 1893, 1902 und 1906, lange vor seiner Flucht in die USA komponierte. Die Natur verehrenden Titel lauten op. 21, Nr 5: Lilacs (Siren, Flieder), op. 21, Nr 7: How fair the spots (Zdes´khorosho, Hier ist es schön), op. 26, Nr 10: Near my window (An meinem Fenster), sowie op. 4, Nr 10: Oh, do not sing fair maiden (Ne poy, krasavitsa, prim ne, Singe nicht, Du Schöne), eine Erinnerung an eine vergangene Liebe, hervorgerufen durch traurige georgische Weisen.

Eine durchgehend überzeugende Performance hat zuletzt die großgewachsene, schauspielstarke Südkoreanerin YEONGBIN CHO hingelegt. Mit ihrem Sopran zeigt sie sich
- als trojanische Prinzessin Ilia, im inneren Konflikt während ihrer Kriegsgefangenschaft auf Kreta, mit Padre, germani, addio
(Vater, Brüder, lebt wohl!) aus Idomeneo von WOLFGANG AMADEUS MOZART. Sie liebt den griechischen Prinzen Idamante, beklagt aber den Verlust ihrer Familie und Heimat durch die Griechen.
- Er ist gekommen in Sturm und Regen (Op. 12, Nr. 1), ein Lied von 1841 von CLARA SCHUMANN, ein Geburtstagsgeschenk an Robert Schumann nach ihrem ersten Ehejahr und vorausgegangenem Kampf gegen Claras Vater um ihre Liebe. So stehen die ersten beiden Strophen in einer aufgewühlten, tobenden Moll-Stimmung, die dann in der dritten Strophe bei den Worten „Des Frühlings Segen“ in eine hellere, beruhigte Dur-Tonart wechselt.

Ein Gustostückerl wird – wie immer - die gesangliche Darbietung des Wiener Volkopernstars
WOLFGANG GRATSCHMAIER mit dem italienischen Volkshit O sole mio werden, der darüber hinaus nach einer Ansprache von Projektleiter MARIO STELLER die Aufführung so moderiert, dass es informativ und lustig wird.
Einstudierende ist die anerkannte
Pianistin, Korrepetitorin der Wiener Staatsoper und künstlerische Assistentin des Wiener Zentrums für Gesang SEUL RUGIADA LEE.



Das Wiener Zentrum für Gesang unter der künstlerischen Leitung von Prof. MARIO STELLER: besonderer Ratgeber, Entwickler und Karrierebeschleuniger für Sänger in einer außergewöhnlichen Zusammenarbeit einzigartigen Umfangs. Vorhandene Defizite werden zugunsten der höchsten Leistung minimiert, und zwar in Intensiv-Phasen der Zusammenarbeit, bis die neu erworbene, maximale Fähigkeit verinnerlicht ist. Konzerte wie dieses sind neben Agenturvorsingen, Wettbewerbsbeteiligungen, uvm., Mittel dazu. Ziel ist die Ausrichtung Oper-SOLO – Oper-CHOR (im Sinne des internationalen Spitzenchors), sowie allgemein in der Praxis Fuß zu fassen.



ZU DEN SOLISTEN:


TAKU HAYASAKA fällt aus, Bariton aus Japan, Master-Abschluss mit Auszeichnung in „Musiktheater“ an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz bei Ulf Bästlein, aktuell postgradualer Lehrgang in Lied, Oratorium und Konzert an der mdw. Meisterkurse u.a. bei Charles Spencer, Melanie Diener und Thomas Hampson. Stipendiat der Stadt Graz und der privaten Franz-Pichler-Stiftung, sowie der 6. Internationalen Opernwerkstatt Waiblingen. Solo-Auftritte: mit dem Württembergischen Philharmonischen Orchester unter der Leitung von Ariane Matiakh, Mai 2025 in der Carnegie Hall in New York. Preise: 1. beim 71. Alljapanischen Studenten-Musikwettbewerb in Kitakyushu, 2. beim 19. Internationalen Wettbewerb in Rumänien, 1. beim Vierten Ibra Grand Award Japan. Er ist just ans Thüringer Opernstudio vom Opernhaus Erfurt engagiert worden.

RINTA OIKAWA, Koloratursopran aus Tokio/Japan, Bachelor-Abschluss an der Tokyo College of Music; Teilnahme an der weltweiten Vorauswahl des 42. Internationalen Belvedere-Gesangswettbewerbs, Zahlreiche erste oder vordere Plätze bei Wettbewerben in Japan. Stipendiatin der Aoyama Music Foundation 2022. Derzeit zahlreiche Konzerte in Wien. Repertoire: Rollen wie Olympia, Adina, Marzelline und die Königin der Nacht.

MARIA CHERKAVSKAYA, Sopran aus Russland, 2008 Kunstgeschichte-Studium und 2018 Abschluss Gesangsstudium in Russland, 2020-2022 Galina Vishnevskaya Opera Centre. Bühnenrollen: Donizetti, Bizet, Rimsky-Korsakov, Gounod, Leoncavallo, Tchaikovky, Rachmaninoff; Einstudiert: Verdi, Donizetti, Puccini, Mozart, Glinka, Bach.

YEONGBIN CHO, Sopran aus Südkorea, Kinderchor, früh Solistin, Hochschul-Absolventin, Chorerfahrung; Rollen: Le Nozze di Figaro, Don Giovanni, Zauberflöte, Cosi fan tutte (Fiordiligi), Solistin und Chorsängerin in Kirchen, Pamina (Zauberflöte)
Preise: u.a. 1. (2013) beim JikJi-Wettbewerb und beim Changwon-Universität-Wettbewerb in Korea

ALEXANDER DIMITROV fällt aus, Bass aus Wien, studiert an der mdw bei Prof. Karlheinz Hanser, Rollen: Bartolo und Antonio, Sarastro von Mozart, in Wien Engagements beim Opernsommer im Belvedere. Preise: Toti Dal Monte in Traviso, Alpe Adria Young Voices in Graz, Franz Schubert Competition in Ruse, Stipendiat des Richard Wagner Verbunds. Er wird demnächst ins Opernstudio in Freiburg im Breisgau engagiert.

WOLFGANG GRATSCHMAIER, Tenor und Regisseur aus Graz, geb. 1960; seit 2003 Ensemblemitglied der Wiener Volksoper, zuvor Gesangstudien bei Prof. Gerhard Kahry und KS Elisabeth Schwarzkopf, Schauspielausbildung bei George Tabori im „Kreis“ beim Schauspielhaus Wien. Engagements im Stadttheater St. Pölten, Opernhaus Graz und Theater St. Gallen. Regisseur (der immer mit einer gleichberechtigten Co-Regisseurin arbeitet) von Opern, Operetten und Begründer des Theatergartens. Mitbegründer der freien Opernszene in Wien, sowie in leitender Position von neueoper.at. Seit 2015 Dozent am MUK Wien. Weltweite Gastspiele als Sänger und Regisseur. Engagiert sich derzeit im Wiener Zentrum für Gesang, bei der Wiener Solisten Vereinigung und Neue Oper Austria.

SEUL RUGIADA LEE, geboren in Montebelluna/Italien und studiert in Rom, Südkorea (Seoul) und Wien. Sie ist Konzertpianistin, Korrepetitorin und Pädagogin (Dozentin an der Uni/Ecuador). Zahlreiche Bühnenauftritte in Europa, Asien und Südamerika.

Prof. MARIO STELLER, geboren in der DDR, Karriere als Gesangssolist in verschiedenen Theatern in Deutschland und Österreich. Danach Chorsänger an der Wiener Staatsoper und Sänger an der Wiener Hofmusikkapelle. War Gesangspädagoge in Dresden und an der MUK, CEO von StellerMusic: Musikproduktionsfirma, Plattenlabel, Künstleragentur. Daneben Zentralbetriebsvorsitzenden-Stellvertreter der Bundestheater-Holding, Betriebsratsvorsitzender des darstellenden Personals der Wiener Staatsoper und Leiter der Fachgruppe Bühne bei der Künstlergewerkschaft YOUNION. Jurymitglied des Österreichischen Musikfonds, etc. Juror bei diversen internationalen Gesangswettbewerben. 2024 Leiter der Chorakademie der Wiener Staatsoper, 2025 Leiter des Wiener Zentrums für Gesang.
    
  

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WIENER ZENTRUM FÜR GESANG – Facettenreiche SOLISTEN 7: Oper & Lieder


Sopran: RINTA OIKAWA, MARIA CHERKAVSKAYA, YEONGBIN CHO
Bariton: TAKU HAYASAKA (fällt aus!)
Bass: ALEXANDER DIMITROV (fällt aus!)
Tenor, Moderation: WOLFGANG GRATSCHMAIER
Klavier: SEUL RUGIADA LEE
Leitung: Prof. MARIO STELLER

Fr, 5.6.2026, 19h

Roter Salon der Oesterreichischen Interpretengesellschaft (OESTIG LSG), Wipplingerstraße 20 EG, 1010 Wien

Freie Spende

Reservierungen hier oder unter: rotersalon(at)oestig.at

 
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