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Einmal mehr profilieren sich die für Oper sehr
gut ausgebildeten Sangeskünstler des von Prof. MARIO
STELLER geleiteten
WIENER ZENTRUMs FÜR
GESANG in den Genres Arie
und Lied. In der Frage der Perfektionierung geht es hier
im Coaching meist nur noch um Details wie das optimale Senden und
Verinnerlichen, so dass die Interpreten authentisch und sprühend in der Rolle
erscheinen. Ihr Gesang für sich allein ist in der Regel von höchstem Niveau und
deshalb jedem Opern- und Kammermusikliebhaber zu empfehlen!
Der erste Auftritt ist es für die wettbewerbsstarke, japanische Koloratursopranistin RINTA
OIKAWA. Sie verkörpert
- Lakmé in Lakmé von LEO DELIBES, Tochter eines hinduistischen Priesters während der
Kolonialzeit, die sich verbotenerweise in einen britischen Offizier verliebt.
In der „Glöckchen-Arie“ Où va la jeune Hindoue erzählt sie von
einer jungen Inderin, die einen verlorenen Reisenden vor wilden Tieren rettet,
um den Offizier aus der Reserve zu locken.
- die Königin der Nacht mit Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen
aus Die
Zauberflöte von WOLFGANG AMADEUS MOZART, die ihre Tochter Pamina in
Rachsucht, Wut und Verzweiflung auffordert, ihren Widersacher Sarastro mit
einem Dolch zu töten.
- Linda mit O luce di quest'anima (dt: Oh Licht meiner Seele) aus Linda di Chamounix von
GAETANO DONIZETTI, die sich voller Hoffnung über die Blumen von ihrem
heimlichen Geliebten Carlo freut, als sie jene entdeckt.
Mit jedem Auftritt sicherer und extrovertierter wird die anmutige Russin mit Sopranstimme MARIA
CHERKAVSKAYA. Sie interpretiert diesmal
- die zarte, tuberkulosekranke, sich aufopfernde Frau Mimi aus der
Künstler-Milieu-Oper La
Bohème von GIACOMO PUCCINI, die den armen Dichter
Rodolfo liebt.
- 4 Lieder bzw. Romanzen von SERGEI RACHMANINOFF, die er in Russland 1893, 1902 und 1906, lange vor
seiner Flucht in die USA komponierte. Die Natur verehrenden Titel lauten op. 21, Nr 5: Lilacs
(Siren, Flieder),
op. 21, Nr 7: How fair the spots (Zdes´khorosho, Hier ist es schön), op. 26, Nr 10: Near
my window (An
meinem Fenster), sowie
op. 4, Nr 10: Oh, do not sing fair maiden
(Ne poy, krasavitsa, prim ne, Singe nicht, Du Schöne), eine Erinnerung an
eine vergangene Liebe, hervorgerufen durch traurige georgische Weisen.
Eine durchgehend überzeugende Performance hat
zuletzt die großgewachsene, schauspielstarke Südkoreanerin YEONGBIN CHO
hingelegt. Mit ihrem Sopran zeigt sie sich
- als trojanische Prinzessin Ilia, im inneren Konflikt während ihrer
Kriegsgefangenschaft auf Kreta, mit Padre, germani, addio (Vater, Brüder, lebt wohl!) aus Idomeneo von WOLFGANG AMADEUS
MOZART. Sie liebt den griechischen Prinzen Idamante, beklagt aber den Verlust
ihrer Familie und Heimat durch die Griechen.
- Er ist gekommen in Sturm und Regen (Op. 12, Nr. 1), ein Lied
von 1841 von CLARA SCHUMANN, ein Geburtstagsgeschenk an Robert Schumann nach
ihrem ersten Ehejahr und vorausgegangenem Kampf gegen Claras Vater um ihre
Liebe. So stehen die ersten beiden Strophen in einer aufgewühlten, tobenden
Moll-Stimmung, die dann in der dritten Strophe bei den Worten „Des Frühlings
Segen“ in eine hellere, beruhigte Dur-Tonart wechselt.
Ein Gustostückerl wird – wie immer - die gesangliche Darbietung des Wiener
Volkopernstars WOLFGANG GRATSCHMAIER mit dem italienischen
Volkshit O sole mio werden, der darüber hinaus nach einer Ansprache von Projektleiter MARIO
STELLER die Aufführung so moderiert, dass es informativ und lustig wird.
Einstudierende ist die anerkannte Pianistin, Korrepetitorin der Wiener
Staatsoper und künstlerische Assistentin des Wiener Zentrums für Gesang SEUL
RUGIADA LEE.
Das Wiener Zentrum für Gesang unter der künstlerischen Leitung von Prof. MARIO STELLER: besonderer Ratgeber, Entwickler und Karrierebeschleuniger für Sänger in einer außergewöhnlichen Zusammenarbeit einzigartigen Umfangs. Vorhandene Defizite werden zugunsten der höchsten Leistung minimiert, und zwar in Intensiv-Phasen der Zusammenarbeit, bis die neu erworbene, maximale Fähigkeit verinnerlicht ist. Konzerte wie dieses sind neben Agenturvorsingen, Wettbewerbsbeteiligungen, uvm., Mittel dazu. Ziel ist die Ausrichtung Oper-SOLO – Oper-CHOR (im Sinne des internationalen Spitzenchors), sowie allgemein in der Praxis Fuß zu fassen.
ZU DEN SOLISTEN:
TAKU
HAYASAKA fällt aus, Bariton aus Japan, Master-Abschluss mit Auszeichnung in „Musiktheater“ an
der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz bei Ulf Bästlein,
aktuell postgradualer Lehrgang in Lied, Oratorium und Konzert an der mdw.
Meisterkurse u.a. bei Charles Spencer, Melanie Diener und Thomas Hampson.
Stipendiat der Stadt Graz und der privaten Franz-Pichler-Stiftung, sowie
der 6. Internationalen Opernwerkstatt Waiblingen. Solo-Auftritte: mit
dem Württembergischen Philharmonischen Orchester unter der Leitung von
Ariane Matiakh, Mai 2025 in der Carnegie Hall in New York.
Preise: 1. beim 71. Alljapanischen Studenten-Musikwettbewerb in Kitakyushu,
2. beim 19. Internationalen Wettbewerb in Rumänien, 1. beim Vierten
Ibra Grand Award Japan. Er ist just ans Thüringer Opernstudio vom Opernhaus Erfurt engagiert worden.
RINTA OIKAWA, Koloratursopran aus Tokio/Japan, Bachelor-Abschluss an der Tokyo College of Music; Teilnahme an der weltweiten Vorauswahl des 42. Internationalen Belvedere-Gesangswettbewerbs, Zahlreiche erste oder vordere Plätze bei Wettbewerben in Japan. Stipendiatin der Aoyama Music Foundation 2022. Derzeit zahlreiche Konzerte in Wien. Repertoire: Rollen wie Olympia, Adina, Marzelline und die Königin der Nacht.
MARIA CHERKAVSKAYA, Sopran aus Russland, 2008 Kunstgeschichte-Studium und 2018 Abschluss Gesangsstudium in Russland, 2020-2022 Galina Vishnevskaya Opera Centre. Bühnenrollen: Donizetti, Bizet, Rimsky-Korsakov, Gounod, Leoncavallo, Tchaikovky, Rachmaninoff; Einstudiert: Verdi, Donizetti, Puccini, Mozart, Glinka, Bach.
YEONGBIN CHO, Sopran aus Südkorea, Kinderchor, früh
Solistin, Hochschul-Absolventin, Chorerfahrung;
Rollen: Le Nozze di Figaro, Don Giovanni, Zauberflöte, Cosi fan tutte
(Fiordiligi), Solistin und Chorsängerin in Kirchen, Pamina (Zauberflöte)
Preise: u.a. 1. (2013) beim JikJi-Wettbewerb und beim Changwon-Universität-Wettbewerb
in Korea
ALEXANDER DIMITROV fällt aus, Bass aus Wien, studiert an der mdw bei Prof.
Karlheinz Hanser, Rollen: Bartolo und Antonio, Sarastro von Mozart, in Wien
Engagements beim Opernsommer im Belvedere.
Preise: Toti Dal Monte in Traviso, Alpe Adria Young Voices in
Graz, Franz Schubert Competition in Ruse, Stipendiat des Richard
Wagner Verbunds. Er wird demnächst ins Opernstudio in Freiburg im Breisgau engagiert.
WOLFGANG GRATSCHMAIER, Tenor und Regisseur aus Graz, geb. 1960; seit 2003 Ensemblemitglied der Wiener Volksoper, zuvor Gesangstudien bei Prof. Gerhard Kahry und KS Elisabeth Schwarzkopf, Schauspielausbildung bei George Tabori im „Kreis“ beim Schauspielhaus Wien. Engagements im Stadttheater St. Pölten, Opernhaus Graz und Theater St. Gallen. Regisseur (der immer mit einer gleichberechtigten Co-Regisseurin arbeitet) von Opern, Operetten und Begründer des Theatergartens. Mitbegründer der freien Opernszene in Wien, sowie in leitender Position von neueoper.at. Seit 2015 Dozent am MUK Wien. Weltweite Gastspiele als Sänger und Regisseur. Engagiert sich derzeit im Wiener Zentrum für Gesang, bei der Wiener Solisten Vereinigung und Neue Oper Austria.
SEUL RUGIADA LEE, geboren in Montebelluna/Italien und studiert in Rom, Südkorea (Seoul) und Wien. Sie ist Konzertpianistin, Korrepetitorin und Pädagogin (Dozentin an der Uni/Ecuador). Zahlreiche Bühnenauftritte in Europa, Asien und Südamerika.
Prof. MARIO STELLER, geboren in der DDR, Karriere als
Gesangssolist in verschiedenen Theatern in Deutschland und Österreich. Danach
Chorsänger an der Wiener Staatsoper und Sänger an der Wiener
Hofmusikkapelle. War Gesangspädagoge in Dresden und an der MUK, CEO
von StellerMusic: Musikproduktionsfirma, Plattenlabel, Künstleragentur.
Daneben Zentralbetriebsvorsitzenden-Stellvertreter der Bundestheater-Holding,
Betriebsratsvorsitzender des darstellenden Personals der Wiener Staatsoper
und Leiter der Fachgruppe Bühne bei der Künstlergewerkschaft YOUNION.
Jurymitglied des Österreichischen Musikfonds, etc. Juror bei diversen
internationalen Gesangswettbewerben. 2024 Leiter der Chorakademie der Wiener
Staatsoper, 2025 Leiter des Wiener Zentrums für Gesang.
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WIENER ZENTRUM FÜR GESANG – Facettenreiche SOLISTEN 7: Oper & Lieder
Sopran: RINTA
OIKAWA, MARIA CHERKAVSKAYA, YEONGBIN CHO
Bariton: TAKU
HAYASAKA (fällt aus!)
Bass: ALEXANDER
DIMITROV (fällt aus!)
Tenor, Moderation: WOLFGANG
GRATSCHMAIER
Klavier: SEUL RUGIADA LEE
Leitung: Prof. MARIO STELLER
Fr, 5.6.2026,
19h
Roter Salon der Oesterreichischen Interpretengesellschaft (OESTIG LSG),
Wipplingerstraße 20 EG, 1010 Wien
Freie Spende
Reservierungen hier oder unter: rotersalon(at)oestig.at