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STARS VON MORGEN

Die gestaltende Pianistin MARIAM PITSKHELAURI

Datum: 16.05.2026
Beginn: 19:00
Ort: Roter Salon der OESTIG LSG

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In der 52. Folge der Serie Stars von Morgen im ersten Bezirk begegnen wir der international auftretenden Pianistin MARIAM PITSKHELAURI, die trotz ihrer Aktivität in Russland, Österreich und anderen europäischen Ländern noch ihren Studien in Moskau bei Daniil Kopylow im Moskauer Tschaikowski-Konservatorium und bei LILYA ZILBERSTEIN an der mdw nachgeht. Sie beginnt das Programm mit Österreicher MOZART und dessen virtuosen, lebhaften Sonate Nr. 9 in D-Dur, K. 311, entstanden 1777 in Mannheim.  Es folgen die melancholischen Corelli-Variationen op. 42 von RACHMANINOW, dessen letztes, 1931 in der Schweiz bzw. im USA-Exil komponiertes großes Solowerk für Klavier, das das Barockthema für Violine La Follia (Die Tollheit) behandelnd als Wendepunkt von der üppigen Spätromantik hin zur herberen, kompakt-modernen Tonsprache gilt. Es ist die perfekte Überleitung zum rhythmisch spannenden Mephisto Walzer No. 1 von LISZT aus dem Jahr 1861 mit diabolisch-orgiastischer Atmosphäre.

Nach kurzer Pause beginnen wir mit DOMENICO SCARLATTI 1756 zeitlich abermals früher, allerdings vor Mozart, im Übergang vom Spätbarock zur Klassik.  Scarlattis Sonate in D-Dur, K. 491 ist ein orchestral-lebhaftes und technisch brillantes Werk in spanischem Stil mit Zitaten von höfischen Zeremonien und Fanfaren. Danach folgt mit CHOPIN ein einschlägiger Romantiker. Seine Etüde E-moll, Op. 25, No. 5 von 1837 ist allerdings mit dem Beinamen „Wrong Note“ (Falsche Note) ein mit „stolperndem Effekt“ (Vorschlagstechnik) faszinierendes Beispiel für musikalischen Witz und technische Innovation im 19. Jahrhundert. Danach sorgt der impressionistische Spätromantiker RAVEL mit seiner Nr. 4 des fünfteiligen Miroirs von 1905 „Alborada del gracioso” (Morgenlied eines Narren) für technischen Anspruch, spanischen Rhythmus und sarkastischen Inhalt. Denn dabei handelt es sich um eine ironische Version eines Liebesliedes, das ein grotesker Liebhaber vorträgt. Glanzvoll, aber lyrisch zart und technisch ebenso anspruchsvoll ist darauf abermals CHOPINs Werk Andante spianato et Grande Polonaise brillante, Op. 22 zu spielen. Das Programm endet mit dem zeitgenössischen Werk von dem u.a. im Iran, in Japan, den USA und in Wien ausgebildeten persischen Komponisten ROOZBEH NAFISI mit September.

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Programm:

STARS VON MORGEN – Pianistin MARIAM PITSKHELAURI

W. A. Mozart Sonata in D-Dur, K. 311
S. Rachmaninow Corelli-Variationen op. 42
F. Liszt Mephisto Walzer No. 1

Pause

D. Scarlatti Sonata in D-Dur, K. 491
F. Chopin Etüde E-moll, Op. 25, No. 5
M. Ravel Miroirs No.4 “Alborada del gracioso”
F. Chopin Andante spianato et Grande Polonaise brillante, Op. 22
Roozbeh Nafisi September

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MARIAM PITSKHELAURI, Pianistin mit aktiver internationaler Konzerttätigkeit. Studium in der Klasse von Daniil Kopylow am Moskauer Staatlichen Tschaikowski-Konservatorium, sowie bei Lilya Zilberstein an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Solistin in Konzertsälen in Russland, Österreich sowie in weiteren europäischen Ländern. Repertoire von Barock bis zur zeitgenössischen Musik, mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Klassik und Romantik.
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STARS VON MORGEN

Klavier: MARIAM PITSKHELAURI
Moderation: MAXIM SELOUJANOV
Werkeinführung: EVGENIIA LIANSKAYA-LININGER

Sa 16.5.2026, 19h

Roter Salon der Oesterreichischen Interpretengesellschaft (OESTIG LSG), Wipplingerstraße 20 EG, 1010 Wien

Freie Spende

Reservierungen online oder unter rotersalon(at)oestig.at

 

 
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