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Zu Saisonende schenkt uns die INÖK (Interessengemeinschaft Niederösterreichische
KomponistInnen) noch einmal
ein besonders schönes und interessantes Konzert. Schon allein die Interpreten in
„Zwischen Stimme und Saiten“, die Solos, Duos und
Trios für Sopran, Cello und Klavier hörbar und erlebnisintensiv
machen, lassen auf ein geschmackvolles Musikvergnügen schließen: noch nie, bis
auf einen Abend zur Weihnacht, kam von der INÖK ein Programm mit Stimme,
und man kann sagen, diese Stimme hat es in sich: Die japanische Sopranistin
KAOKO AMANO ist in allen Genres bis zur experimentellen Pop-Musik so
innovativ ausgerichtet, dass hier von einer spannenden Umsetzung auszugehen
ist. Violoncellist ARNE KIRCHER, weltweit aktiver
Interpretationskünstler aus Kärnten, der noch jedes schwierige Stück ins unterhaltsame
Gegenteil verwandelt hat, ist ein nicht minderer Anreiz der Superlative. Und
auch die erfahrene Pianistin, Japanerin HIKARU YANAGISAWA, ist in der Regel ein sicherer Part für eine
geglückte Vorstellung.
Die Neue Musik, die man
diesmal gerne mit dem Crossover-Begriff beschreiben kann, kommt von mehrmals
bewährten INÖK-Komponisten der jungen bis reifen Generation. Shootingstar
der Szene ist mit Jahrgang 1993 der in seinen Kompositionen so originelle wie feingeistig
mitreißende Niederösterreicher PHILIPP MANUEL GUTMANN, ebenso alt ist der
niederösterreichische Schlagzeuger DANIEL CASTORAL, der mit seinen erfrischenden
Kompositionen schon einige Male für angenehme Überraschung gesorgt hat.
Zwischen Klassik und Jazz mit Latino-Touch bewegt sich Pianistin BARBARA
REKTENWALD, geboren 1970, sowie der Klarinette spielende, nach ausgeübtem
Apotheker-Beruf spät berufene BERTHOLD CVACH (geb. 1948 in Großweikersdorf /
NÖ).
Sehr eloquente Stücke kamen gerade im
letzten INÖK-Konzert von zwei Komponisten mit Jahrgang 1966: Pianist und
Pädagoge von Neuer Musik bis zu elektronischen Klängen JOHANN GEORG KITZBICHLER,
ursprünglich aus Tirol; sowie von Musikpädagoge und Arrangeur aus Linz WOLFGANG
NENING, der ein breites Spektrum von Vokalmusik und Chorwerken bis hin zu
Orchesterstücken, Kammermusik und Musiktheater geschaffen hat.
DIETMAR SCHERMANN,
geb. 1957 in Niederösterreich, hält ein starkes Mitteilungsbedürfnis im Dialog
mit den Interpreten für wichtig und setzt auf eine im Moment stimmende
Musiksprache. Die Musik vom Wiener Komponisten ULF-DIETHER SOYKA (geb.1954) wiederum
wird als „melodisch, charmant und förderungswert“ beschrieben. Und äußerst
vielfältig ist schließlich das musikalische Schaffen von Niederösterreicher
WERNER SCHULZE (geb. 1952), der von 1997 bis 2009 Obmann der INÖK war.
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Zwischen Stimme und
Saiten – INÖK-Klavierkonzert
Sopran:
KAOKO AMANO
Violoncello:
ARNE KIRCHER
Klavier: HIKARU
YANAGISAWA
Moderation: URSULA ERHART-SCHWERTMANN
Sa 13.6.2026, 19h
Roter Salon der Oesterreichischen Interpretengesellschaft (OESTIG LSG),
Wipplingerstraße 20 EG, 1010 Wien
Freier Eintritt
Reservierungen online
oder unter: rotersalon(at)oestig.at