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ANDREAS PLANK QUARTETT

Eigene Jazz-Kompositionen: Hits und Neues

Datum: 09.11.2018
Beginn: 19:30
Ort: Roter Salon der OESTIG LSG

Andreas Plank Quartett Programmfoto

ANDREAS PLANK sagt über sich selbst: „Ich bin mittlerweile mit vielen Musikstilen in Berührung gekommen, von Barock und Klassik über Blues, Gospel, Wienerlied, Reggae, Musical, Swing, Soul, Salsa, ... nur HipHop fehlt sozusagen noch.“ Und mit dem Ausklammern dieser neuesten Entwicklung wird auch klar, was sein ANDREAS PLANK QUARTETT (APQ) ist: ein Quartett, das mit „eigenen Kompositionen“ nichts dem Zufall überlässt und dem mit verschiedenen Stilen arbeitenden, klassischen Jazz mit festgelegten Gesetzen zuzuordnen ist. Kein Wunder bei diesen vier Musikern, die auch alle über eine einschlägige Jazz-Konservatorium-Ausbildung verfügen und seit 2008 als APQ-Formation – ANDREAS PLANK (Piano), GERT KOLAJA (Saxophon), KLAUS ZALUD (Schlagzeug), KARL SAYER (Bass) – bestehen. Man kommt somit nicht umhin, den Vieren in Reaktion und Timing des Spiels absolut professionelle Perfektion zuzugestehen.

Die 2012 veröffentlichte CD „Now!“ – von Ö1 Jazznacht mit einem „energievoll geradeaus marschierenden Quartett“ beschrieben – enthält Titel, die musikformale („Bossa in ¾“, „When will the Blues leave to“, Reminiszenz an Modern Jazzer Thelonious Monk: "For You – Monked?" ), stimmungsbildhafte („Rain in Vienna“), philosophische sowie psychische Zustände beschreiben. Das eröffnet einen recht griffigen Zugang, überrascht allerdings meist mit raffinierter Umsetzung: In „Es ist wie´s ist“ lässt sich der Refrain etwa aufgrund des textrhythmisch identen Titels in verschiedenen Sprachen mitsingen: „It is as it is“ oder „Es como es“. Die getragene Nummer mit fließender, ausufernder und zur Fülle anwachsender Gruppenmelodie beschreibt so den allgemeingültigen weltweiten Zustand einer Resignation, der nur – mit Augenzwinkern – die Akzeptanz der Realität zulässt. „Unspoken“ wiederum beginnt mit einem Saxophon-Intro und schnellem Rhythmus, worauf ein Klavier-Solo, dann ein Saxophon-Schlaugzeug-Duett mit Frage und Antwort-Wechsel folgt, was schließlich in einem Schlagzeug-Solo mündet. – Hier haben sich die Musiker demnach nicht „nichts“ zu sagen, sondern „jeder Einzelne“ sehr viel, und zwar musikalisch. Sympathisch ist „Burnout“ mit für das beschriebene Dilemma eigentlich recht geordnetem Verlauf, jedoch mit unerwarteten  Wendungen: hoch, tief, und schlangenartigem Tonleiter-Spiel – eine aufmunternd humorvolle Nummer! – Diese, den APQ-Fans bekannten Lieder wird die Jazzband an diesem Abend im Roten Salon der OESTIG LSG neben neuen Stücken und Arrangements spielen.

Mit Zweien des Quartetts spielt ANDREAS PLANK sonst auch in anotherduo (mit Saxophonist GERT KOLAJA und in anothertrio (Bassist KARL SAYER neben Schlagzeuger Uli Soyka) eigene Kompositionen und Jazzstandards. Weiters sind PLANK und KOLAJA im Ensemble DoWeill mit Musik von John Dowland, Kurt Weill, Shakespeare-Texten, Sopranstimme und Tanz aktiv. PLANK werkt neben Kunstgenre-übergreifenden Projekten, sowie generellem und Down-Syndrom-lebensbegleitendem Unterricht auch bei der Wienerlieder-Gruppe Der Wiener Troubadour und im Bereich Hintergrundmusik bei Say Yes.
GERT KOLAJA spielt sonst beim Vienna Jazz Orchestra, Turnaround und im Saxophonquartett SaxCells.
KARL SAYER arbeitete mit Musikern wie Sainkho Namtchylak, Myra Melford, Wolfgang Mitterer, Oskar Aichinger, James Blood Ulmer, Idris Muhammad, Doug Hammon, Wolfgang Puschnig und Michael Moore zusammen. Eigene Projekte: A Dog Called Horse, Pulse, Karl Sayer Quintett.
KLAUS ZALUD arbeitete mit Ita Moreno, Karl Ratzer, Wonderbrass, Franz Hautzinger, Say Yes, Across Africa, Crazy Heels Disco Show, Divine Musical Bureau Improorchester, Groovin High Jazz Big Band, Bambu Radio Percussion Trio.
  

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ANDREAS PLANK QUARTETT – Eigene Jazz-Kompositionen: Hits und Neues

Klavier: ANDREAS PLANK
Saxophon: GERT KOLAJA
Bass: KARL SAYER
Schlagzeug: KLAUS ZALUD

Getränke und Knabbereien in der Pause

9.11.2018, 19h30

Roter Salon der Oesterreichischen Interpretengesellschaft (OESTIG LSG),
Wipplingerstraße 20 EG, 1010 Wien

Eintritt: 15 € / Freie Spende (Schüler, Kinder, Beeinträchtigte, Betreuer)


Reservierungen unter:
rotersalon@oestig.at

 

 
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